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Maler sehen Balve mit unterschiedlichem Blick

Geschrieben vom Süderländer

am 4. Dezember 2007

Austellung Balver Motive in der Galerie Picata: Künstler zeigen, wie sie Sehens-und Betrachtenswerts aus der Hönnestadt auf Papier und Leinwand festgehalten haben. "Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe."

Denkt man an Balve, dann denken viele Menschen zunächst an die Balver Höhle, vielleicht an die St. Blasius Pfarrkirche oder an die Luisenhütte. Die Künstler des Maltreffs Safran haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und zeigen die Ergebnisse nun in der Ausstellung "Balver Motive" in der Galerie Picata an der Hauptstraße.

Bei der Vernissage am Samstag waren die Besucher überrascht, wie unterschiedlich die Künstler ein und denselben Ort gesehen und künstlerisch dargestellt haben. "Die Maler zeigen ein breites Spektrum von Techniken und Malstilen, vom Aquarell über die Acryltechnik bis hin zu traditionellen Ölgemälden", erklärte Reinhold Mainz in der Eröffnungsrede. Die Künstler seien mit offenen Augen durch die Balver Landschaft gegangen und hätten dabei Sehens- und Betrachtenswerts auf Papier und Leinwand gebannt, so Mainz weiter.

Auf gut 30 Bilder präsentieren Ingrid Hochhaus, Ingeborg Mainz, Claudia Mühling, Hetti Müller, Barbara Reer-Gröning, Regina Schlotmann, Truus Vogelaar- Schlotmann,Anneliese Schmitz, Hiltraud Severin, Claus Singmannund Günter Struwe nun völlig unterschiedliche Seiten der Stadt. Interessant ist dabei nicht nur, welchen Blick die Frauen aus Balve, Mellen, Langenholthausen, Volkringhausen und Garbeck auf ihre Heimat haben, sondern auch welchen Blick die Nicht- Balver für und von dieser Stadt entwickelt haben.

Zu sehen sind nun unter anderem die Liboriekapelle in Garbeck, der Steltenbergweg in Langenholthausen, die Volkringhauser Steinbrücke, ein Bauernhof in Höveringhausen, der Balver Bahnhof und die Hönnetalbahn. Vor allem aber die Höhle hatte viele der elf Maler angezogen. Aber Reinhold Mainz hatte schon in seiner Eröffnungsrede gesagt: "Wenn zwei das Gleiche tun, so ist es noch lange nicht dasselbe." Noch bis zum18. Januar ist die Ausstellung in der Galerie an der Hauptstraße zu sehen.

Öffnungszeiten: donnerstags und freitags von 15 bis 18.30 Uhr

 
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