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Riesiger Applaus für 35000-Euro Spende

Läufer werden in Frankreich wie die Könige empfangen-Spendenlauf vertieft Freundschaft zwischen Beckumern und Roussayern

Hunderte von Passanten und mitgereister Fans zogen am Freitagnachmittag in Cholet die Blicke auf sich. Kurzzeitig. Denn eigentlich galt das Interesse einer anderen Gruppe: den 50 La Course- Läufern aus Beckum und Roussay, die unter der Eskorte der französischen Polizei die letzten 17 Kilometer nach Roussay ansteuerten.

Vorne weg das Saftey- Car und hintendrein die Kamerafrau, die vergeblich versuchte, die laufende Schar im Bild festzuhalten. Doch das Straßenbild sollte sich noch steigern. Bereits drei Kilometer vor Roussay reihten sich etliche Begeisterte, darunter auch die Schulkinder von Roussay, in die La-Course- Gruppe ein, die von der Triumphhymne hoch motiviert und unter den zahlreichen Jubelrufen der rund 500 Roussayer und Beckumer in der Sporthalle der Partnergemeinde empfangen wurde.

Eine La- Ola- Welle jagte die nächste.Gefolgt von nicht enden wollendem Applaus für die geleisteten 1000 Kilometer, die die Läufer nicht zuletzt dank der großen Unterstützung durch ein vorbildliches Helferteam bewältigen konnte.

Der Lauf hat die Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden noch weiter vertieft. Es war eine große Leistung.Vivre Roussay! Es lebe Beckum! So die Worte von Anne Sorin, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, die kaum ein Auge trocken ließen. Da verwundert es kaum, das bei so viel Emotionlität die offizielen Reden durch Cholets Bürgermeister Gilles Bourdouleix und seinem Amtskollegen Jean Rene Fonteneau nur am Rande wahrgenommen wurden.

" Für mich war der Empfang rührender, als mein erster Zieleinlauf beim Marathon durch das Brandenburger Tor. Das hat schon was zu bedeuten", weiß Heinz Rademacher. " Wir wurden hier wie Könige empfangen. So etwas habe ich noch nie erlebt", waren die Worte von Thomas König. und nachdem die Strapazen bei den Läufern nachgelassen hatten, folgte ein ausgelassenes Fest, bei Blasmisik und guten Gesprächen. Die große Frage nach der Spendensummee wurde beim Kürbisfest in Roussay gelüftet. Und das Staunen war groß: 35.000 Euro sind beim Verkauf der symbolischen Straßenkilometer und der weiteren Spenden zusammengetragen worden.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Errichtung des Bauernhofes auf etwa 3 Millionen Euro." Ich hätte nie gedacht, das so viel dabei herum kommt ", freut sich Regine Guimbretiere, als sie am Samstag unter dem tosenden Applaus der Roussayer beim Kürbisfest den Scheck gemeinsam mit ihrem Sohn Pieere entgegen nahm.


 
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